27.3.2013
Jetzt Gemeinschaft-Der Zeitpunkt ist gut!

Jetzt Gemeinschaft-Der Zeitpunkt ist gut! Jetzt Gemeinschaft – der Zeitpunkt für ein solches Unterfangen ist gut. Oder besser gesagt die gegenwärtige Krise zeigt, dass eine andere Form des Zusammenlebens, der Politik erstens möglich und zweitens notwendig ist. Das Jahresthema spiegelt die existierenden Verhältnisse wieder- sie entwickelt sich gleichzeitig als Kritik an diesen. Es handelt sich weder um radikal Neues noch um absolut konkret Realistisches. Es geht weiterlesen…

8.1.2013
Kolloquium 3: Die Welt ist nicht, sie geschieht!

Kolloquium 3: Die Welt ist nicht, sie geschieht! In diesem dritten Kolloquium ging es darum, den Gemeinschaftsbegriff weiter zu konkretisieren. Eliane Gerber hat in ihrem Beitrag zu Recht ihr Bedenken geäußert, dass Gemeinschaft in beschworenen und verschworenen Anordnungen auch ausgrenzt und gleichschaltet. Beschworene Gemeinschaften funktionieren durch Ausgrenzung im Sinne von Das macht uns aus, Ihr seid anders und nicht Teil unserer Gemeinschaft (1. August Rede, Sonntagspredigt, weiterlesen…

8.1.2013
Grundsätzliche Überlegungen zum Gemeinschaftsbegriff

Grundsätzliche Überlegungen zum Gemeinschaftsbegriff Gebraucht jemand den Begriff Gemeinschaft, führt das meinerseits fast zwangsläufig zu einem gewissen Misstrauen. Zu oft wird “Gemeinschaft” als Machtinstrument eingesetzt, wird beschworen oder verordnet, fordert oder ist gefährdet. Gemeinschaft dient als schillernde Metapher u.a. dazu, Diskriminierung zu legitimieren, Machtstrukturen zu festigen und Ideen durchzuschleusen. Gleichzeitig scheint mir Gemeinschaft ein passender Begriff zu sein für alltäglichste Systeme. Systeme, die mir ihrer – weiterlesen…

7.1.2013
Kafkas Gemeinschaft

Kafkas Gemeinschaft aus Erzählungen aus dem Nachlaß (1904-1924) von Franz Kafka Wir sind fünf Freunde, wir sind einmal hintereinander aus einem Haus gekommen, zuerst kam der eine und stellte sich neben das Tor, dann kam oder vielmehr glitt so leicht, wie ein Quecksilberkügelchen gleitet, der zweite aus dem Tor und stellte sich unweit vom ersten auf, dann der dritte, dann der vierte, dann der fünfte. Schließlich weiterlesen…

11.12.2012
Schuld, Schulden und ältere Verpflichtungen

Schuld, Schulden und ältere Verpflichtungen Geld ist ein symbolisches Schriftsystem, etwas Abstraktes, Fiktives, dessen Zeichenhaftigkeit sich auf die sakralen Opfer des Christentums bezieht. Die zwei Striche des Dollar und Euro Zeichens sind Relikte dieser Zeit und Symbole der Stierhörner der geopferten Tiere. Die heutige Geldmünze stammt von der Hostie (lateinisch „Opfer, Opfertier, Opfergabe). Tier- und Menschopfer wurden symbolisch durch Münzen ersetzt, die Abbildungen von Tieren und Göttern weiterlesen…

5.12.2012
Kolloquium 2: “Krise hält warm”

Kolloquium 2: “Krise hält warm” In unserem zweiten Kolloquium ging es darum, den Gemeinschaftsbegriff sowie unser weiteres Vorgehen zu definieren. Die lebhafte Diskussion zeigte jedoch wie schwierig es ist, Gemeinschaft als klaren Begriff zu fassen. Im Rahmen dieser Diskussion kam die Frage auf, ob Gemeinschaft nur auf Grund der Krise mediale Konjunktur hat oder ob tatsächliche gesellschaftliche Umbürche zu beobachten sind.  Gibt es tatsächlich mehr Gemeinschaft weiterlesen…

3.12.2012
HyperQualität

HyperQualität Wir alle wissen, was Qualität ist. Schliesslich verfügt jede und jeder über Kenntnisse in mindestens einem Gegenstandsbereich, in dem man weiss, was nötig ist, um den Standard zu erfüllen — und wie man dann noch darüber hinausgehen kann, so dass die Sache wirklich rund wird. Nun kommt es darauf an, diese Qualitätsvorstellungen zu übertragen auf die Projekte und Veranstaltungen von Hyper- Werk; und diese Übertragung weiterlesen…

16.11.2012
Don’t Mind the Gap!

Don’t Mind the Gap! „Methode ist der strategische Einsatz des Intellekts.“ (Buchler, J,: The Concept of Method) Theorie, ein Wort das viele HyperWerk Studierende in Angst und Schrecken zu versetzten scheint. In Anbetracht dieser Theorieskepsis unter den kreativen Gestaltern stellt sich die Frage: Braucht das HyperWerk ein Kolloquium? Wie kann im Rahmen einer Gestaltungshochschule mit wissenschaftlicher Erkenntnis umgegangen, wie kann sie gestalterisch ein- und umgesetzt und weiterlesen…

15.11.2012
Kolloquium 1 – Themenaufteilung

Kolloquium 1 – Themenaufteilung Im ersten Kolloquium wurden Themen für die Diplompublikation gefunden und verteilt: Anka Semmig wird sich mit dem Thema Postwachstumsökonomie auseinandersetzen und anhand von Niko Paech den Bezug zu Gemeinschaft und Commons herstellen. Max Spielmann wird sich der Schuldenfrage bei Roberto Espositos Communitas und David Graebers Schulden annhemen und dabei den Schnitstellen zwischen Gemeinschaft und Gemeingut auf den Grund gehen. Ralf Neubauer wird weiterlesen…

15.11.2012
Kolloquium 1 – Fragen, Fragen, Fragen!

Kolloquium 1 – Fragen, Fragen, Fragen! Was genau wollen wir? Was wollen und können wir erreichen? Wo können wir ansetzen? Was ist unser Anspruch? Wie wird Gemeingut und Gemeinschaft gestaltet? Wie gestalten wie die Beziehung zwischen Gemeinschaft und Gemeingut? Wie können wir als Hochschule für Gestaltung und Kunst gestalterisch mit den Begriffen umgehen? Gemeingut bedeutet Beziehung und Verantwortung. Gemeinschaft bedeutet ich schulde Dir etwas anstatt Du weiterlesen…

15.11.2012
Kolloquium 1: Brainstorming

Kolloquium 1: Brainstorming Notizen: Ralf Neubauer weiterlesen…