24.3.2013
KLAUSUR IN BASEL

Vom 20. bis 22. März haben sich die Dodici im Bockstecherhof zur Klausur über den Verlauf der Diplomprojekte und des Jahresthemas getroffen. Jedes einzelne Projekt wurde präsentiert und in einer Feedbackrunde mit den anwesenden Dozenten aus dem Leitungsteam und den Mitstudenten des Jahrgangs diskutiert und hinterfragt.

Entsprechend der Zweifel an der Beständigkeit meiner Diplomprojektidee (siehe Workshop CI/CD) ist es während der Präsentation bei meinem krampfhaften Versuch geblieben, mein Projekt in greifbarer Form darzustellen. Die Reaktionen und Fragen aus dem Publikum, insbesondere aus der Ecke des Leitungsteams, waren demgemäss heftig. Die wichtigsten sind:
1. Ich sollte nicht nur in vorhandenen «Räumen» denken und mir Luftschlösser «um das was, was möglich wäre, wenn …» bauen.
2. Ich sollte nicht krampfhaft versuchen etwas «anderes zu machen als alle anderen.» Denn unter diesen Voraussetzungen gelingt mir das finden einer adäquaten Erweiterung oder neuen Darstellung im Umgang mit Archivmaterialien ganz bestimmt nicht. Viel mehr sollte ich versuchen, mich über verschiedene Fragestellungen an neue Ideen heranzutasten. Ein Beispiel: Die Utopie des Bürgertums ist verwirklicht in der Fabrik. Wie kann ich mit der Verwendung von Archivmaterialien diesen «Raum» erschliessen und den Weg in einen neuen eröffnen?
3. Weitere lose zusammengetragene Punkte und Stichwörter waren: a. Archiv, Erinnerung und Gedächtnis, was ist damit? b. Zu meinem Projekt: Was ist meiner Rolle? Muss ich mehr in Netzen denken?

Obwohl mich meine «neue» Idee der prototypischen Objekte als Kombination aus Film und Veranstaltungen fasziniert (siehe auch 10.3.13, letzter Abschnitt und CI/CD-Workshop, letzter Abschnitt) bin ich mir doch über die Konsistenz dieser noch nicht im Klaren. Ich werde in den kommenden vier Wochen nochmals intensiv an deren Bild schärfen müssen.

Präsentation vom 21. März 2013