18.3.2013
CI/CD WORKSHOP BASEL

Datum der Veranstaltung: 11. bis 15. März 13

Martin Andereggen, Claudio Gasser und Jonas Wandeler von der Agentur Atlasstudio in Zürich begleiteten interessierte Studierende aus dem Jahrgang der Dodici während einer Woche bei der Entwicklung von CI/CD ihrer Diplomprojekte.

Die drei Grafiker aus Zürich repräsentierten eine gute Aussensicht auf mein Projekt und die prozessorientierten Vorgänge am HyperWerk. Mit sehr konkreten Fragestellungen wie zum Beispiel: «Was willst Du bei möglichen Geldgebern für Dein Projekt auslösen?», oder «Wie bringst Du Deine unterschiedlichen Zielgruppen auf einen Nenner?», haben sie mich zur Konsolidierung meiner bisherigen Recherchearbeiten angespornt. Ich drohte nämlich, mich in der Informationsvielfalt der zu konsolidierenden Literatur zu verstricken.

Aus diesem «Kompressionsprozess» der Konsolidierung resultierten zwei wichtige Merkpunkte:

  1. Die Aussagekraft von «Mulhouse» als Projektname ist zu gering und zu unspezifisch für mein Diplomprojekt. Die Beziehung von Namen und Projekt lässt zu viel Interpretationsspielraum und stellt zu wenig Verbindung mit der Textilindustrie her.
  2. Mulhouse ist mehrheitlich französischer Sprachraum. Gerade die jüngeren Generationen sprechen die deutsche Sprache nicht mehr. Der Erfolg meines Projekts setzt deshalb einen französischen Namen im Kontext der Öffentlichkeit von Mulhouse voraus. Vielleicht «Le fil agile» resp. zu Deutsch «Das Fadenspiel». Mit weiterführenden Ideenspielereien möchte ich allerdings bis nach der Klausur abarten. Ich erhoffe mir aus den Fragen von Mitstudierenden und Leitungsteam Anhaltspunkte zur Schärfung der Fragestellung meines Diploms. Trotz meinem fortschreitenden Bewusstsein für diese in den vergangenen Tagen, finde ich deren Konsistenz im Kontext zu meinen Gedanken aus dem ersten Besuch im «batiment 75» (letzter Abschnitt) zu unbeständig.

Entwürfe aus dem Workshop (pdf)