19.12.2012
Digital Burnout

or : «THERE’S NO APP FOR THIS»

If you want to be part of «DIgItal burnout» send us your work. we are Interested In all kInd of craftmanshIp.

«Dass viele Antworten von der Philosophie auf technische Entwicklungen im Grunde so etwas wie Heimweh darstellen.»

Die Wechselwirkung zwischen digital und analog in der Gesellschaft ist das Thema, das ich erforschen will. Deshalb habe ich mich entschlossen, eine reziproke Mechanik der aktuellen Entwicklung zu konzipieren: Die Analogisierung des Digitalen. Konkret heisst das, ich schöpfe aus dem Fundus des rein Digitalen und und kuratiere daraus ein analoges Archiv. Zur Zeit suche ich Menschen, Gestalter und Kreative, die ihr Produkt ohne die Hilfe des Computer oder dessen Software herstellen. Hardware mit Herzblut. Da ich die Wechselwirkung digital/analog untersuchen will, nutze ich beide Wege, um dieses Projekt zu dokumentieren. Zuerst werden Arbeiten auf einer Webplattform gesammelt. Diese Arbeiten werden von mir kuratiert und daraus wird ein Printmagazin produziert. Dieses Printmagazin soll auch als Plattform/Experimentierfeld für freie Arbeitsformen dienen.

Das zu erstellende Archiv soll aus Arbeiten wachsen, die von Menschen geschaffen worden sind, die in Unabhängigkeit von den üblichen Wirtschaftsstrukturen und der grossen Wirtschaft entstanden sind. In die metaphysische Ebene transportiert heisst das, Menschen sollen dazu motiviert werden, ihr eigenes Tun und das daraus resultierende Leben autonom zu gestalten, zu hinterfragen und so einzurichten, dass ein zufriedeneres Leben jenseits der stressinduzierten Erschöpfung möglich wird. Ausserdem werden so neue Wege abseits der konservativen Abläufe von Karriere, Kind und Hund ermöglicht.

Wir können und sollen uns Gedanken darüber machen, ob man ein solches System umdenken kann – weg von der Massenproduktion, weg vom immer höher, schneller, hin zu inhaltlich und physisch wertvollerer Arbeit und gehaltvollerem Inhalt.

In einer Welt, in der die digitalen Maschinen die wichtigsten Arbeiten für uns erledigen ist es an der Zeit, das wir uns mit der Frage beschäftigen: Was wollen wir? Was will ich? Was erfüllt mich? Was macht mich glücklich? Was ist meine Passion?

Wie können wir unsere Träume bezüglich Arbeit und Selbstwerdung endlich wahr werden lassen?

«After a few years though, things happend in my life. I wanted to travel more and couldn‘t get enough time off from work. Then my father got very ill and eventually passed away. The greatest sorrow in my life, buto also a personal wake up- call. Life is too short for a person to not go for what she really wants in life, a cliché but so true. So, I quit my job, went travelling, and tried to figure out what the rest of my life schould be like. I got the cottage, a 1967 Ford Falcon, and cats… did some more travelling. Slowly I‘m getting there an being a freelance is definitly a big part of the new «me»».